Januar 2018
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Jagdschloß HaideburgDer 1. Mai stand bereits am Anfang des Jahres bei uns fest im Terminkalender, als deutschlandweiter Tag für Aktivitäten auf und um Burgen und Schlössern. Nach der diesjährigen langen Winterpause lockte das Wetter mit angenehmen Temperaturen zur Eröffnung der „Freifunksaison“. Wir, d.h. Andreas (DG0HAB) und Jens (DM4JH), nutzten den Tag zur Aktivierung des landschaftlich wunderschön gelegenen Jagdschlosses Haideburg. Unsere Portabelausrüstung, die Funkkoffer, erfuhren in den vergangenen Monaten immer wieder Optimierungen und Verbesserungen, jetzt mussten sie sich beweisen.

Das Jagdschloss Haideburg liegt inmitten des Mosigkauer Forstes im Süden der Bauhausstadt Dessau. Wege und Zufahrtsstraßen bleiben den Forstbehörden vorbehalten. Deshalb klärten wir schon einige Zeit vorher die Genehmigung der Erlaubnis der Anreise mit unserer Ausrüstung beim hiesigen Ausbildungsforstamt Dessau. Ein großer Dank gilt nochmals den Verantwortlichen Herrn Wenninger und Herrn Kristin, die uns großzügig die Anfahrt und die Nutzung des Areals vor dem Schloss genehmigten !

Gegen 9.30 Uhr begannen wir mit dem Aufbau unserer Station. Für lokale Kontakte über die örtlichen Amateurfunkrelais errichteten wir auf einem Stativ eine X30, die Kurzwelle sollte mit der im Vorfeld berechneten und optimierten ZS6BKW – Antenne aktiviert werden. Ein FT857 mit Autotuner konnte an dieser Antenne alle Bänder mit sehr gutem SWR anpassen, da die ZS6BKW bereits auf vielen Bändern 80-10m resonant ist. Als Stromversorgung nutzten wir einen 88Ah Autoakku, zum Loggen der QSO verwendeten wir das bereits letztes Jahr bewährte energiesparende Webbook mit HamOffice.

DM4JH und DG0HAB

Stühle, Tische, Antennen und auch einige Dinge für das leibliche Wohl waren schnell aufgebaut, so dass wir 10.10 Uhr Ortszeit pünktlich das erste QSO beginnen konnten.

Das 40 Meter Band war schon gut gefüllt. Trotzdem fanden wir um 7,075 Mhz eine ruhige Frequenz und schnell stellten sich die ersten Pile-Ups ein. Viele bekannte Rufzeichen aus den Vorjahren meldeten sich und motivierten uns mit lobenden Worten und guten Rapporten.

 

Der Burgentag ist kein 59 Nummer Contest, man begrüßt sich mit Namen, erzählt etwas über die Location, beschreibt die Technik und staunt auch mal gemeinsam am Mikrofon über hervorragend gebaute QRP Transceiver mit tollen Signalstärken. Rapporte sind realistisch und helfen, die Station und Ausbreitungsbedingungen einzuschätzen. So macht Amateurfunk Spaß !

Futtern wie bei MutternGegen Mittag brachte uns Markus, Andreas Sohn, die Mittagsversorgung vorbei. Wir meldeten eine Pause an, die dann doch etwas länger dauerte. Viktor (DL8HWO) und Dietmar (DL4HWO) besuchten uns vor Ort und gemeinsam dehnten wir die Mittagspause etwas weiter aus.

Bis etwa 15.30 Uhr Ortszeit führten wir dann noch einige (manchmal auch sehr ausführliche) QSOs. Darunter befanden sich auch viele andere Burgen und Schlösser aus ganz Deutschland. Erstaunlicherweise hatten wir an diesem Tag wohl die angenehmsten Temperaturen von ca. 22°C. In vielen Orten Deutschlands lagen die Temperaturen bei 10°C und darunter.

QSL-KarteLetztendlich gelangen uns in der Zeit von 10 Uhr bis 15.30 Uhr ca. 70 QSOs, die natürlich alle wieder mit einer Sonder-QSL- Karte vom Schloss bestätigt werden. Besucher während unserer Aktivierung gab es übrigens  kaum. Viele Dessauer sind wohl außerhalb der Stadt unterwegs gewesen.

Der Abbau ging dank unserer kompakten Kofferfunkausrüstung recht schnell von der Hand. Der Abend klang dann beim gemeinsamen OV – Grillen bei Conny (DO2CBM) und ihrem Mann aus. Den Beiden sei auch nochmals für den tollen und gemütlichen Abend gedankt.

Alles in allem hat uns der 12. Burgentag wieder sehr viel Spaß gemacht. Im kommenden Jahr werden wir sicher mit einem anderen Schloß wieder dabei sein. Bis dahin

Awdh es vy 73 de Andreas (DG0HAB) es Jens (DM4JH)